Unsere Historie
Vom Hänsel- und Gretelhaus zum Romantik Waldhotel Mangold.
Seit 1925 ist das Milchborntal mit dem Namen Mangold verbunden. Was als Ausflugslokal „Hänsel- und Gretelhaus“ begann, ist heute ein familiengeführtes Romantikhotel am Waldrand von Bensberg.
Über 100 Jahre Geschichte lassen sich nicht in einem Jubiläumstag erzählen. Sie zeigen sich im Haus, im Park, in alten Bildern, in Geschichten unserer Gäste – und in der Tatsache, dass hier bis heute Familie Mangold lebt und arbeitet.
Nach einem schweren Jahr schauen wir wieder mit Zuversicht nach vorn: Das Tal lebt. Zimmer wurden renoviert, neue Angebote sind entstanden, unser Team ist gewachsen – und Sonja, Hannah, Jochen und Cenia wohnen seit Mitte 2026 wieder im Hotel.
Das Milchborntal und die Familie Mangold
Unser Hotel ist kein anonymes Haus. Es ist gewachsen – mit der Familie, mit den Gästen, mit dem Tal. Jochen Mangold lebt heute mit seiner Frau Sonja, Tochter Hannah und Hotelhund Cenia wieder im Haus. Gegenüber wohnen Onkel Horst und seine Frau Liesel.
Diese Nähe prägt den Charakter des Waldhotels: Man kennt die Wege, die Geräusche des Waldes, die Geschichten der alten Mauern und viele Gäste mit Namen. Das Milchborntal und die Familie Mangold gehören zusammen – seit Generationen und mit Blick nach vorn.
Seit Mitte 2026 ist das Haus auch wieder ganz unmittelbar Familienort: Sonja, Hannah, Jochen und Cenia wohnen wieder im Hotel. Das verändert die Atmosphäre. Das Haus lebt nicht nur durch seine Geschichte, sondern auch durch Alltag, Familie, Gäste und Team.
Was bis heute bleibt
- Familienbetrieb seit 1925
- gewachsenes Haus im Milchborntal
- ruhige Lage am Waldrand von Bensberg
- persönliche Gastgeberkultur
- Geschichte, Park, Restaurant und Hotel unter einem Dach
- Familie Mangold wieder mitten im Hotel zuhause
Das Tal, bevor das Freibad gebaut wurde
Dieses Bild haben wir von einem Gast geschenkt bekommen, der früher im Milchborntal gelebt hat. Es zeigt das Milchborntal vermutlich in den 1920er-Jahren – also noch vor dem Bau des Freibads Milchborntal.
Man erkennt, wie grün, offen und ländlich das Tal damals war. Und man sieht auch unser Haus: eingebettet in die Landschaft, am Rand des Waldes, noch viel stärker als Ausflugspunkt in einem fast dörflichen Umfeld.
Für uns ist dieses Bild besonders wertvoll, weil es zeigt, was bis heute den Charakter des Waldhotels prägt: die Lage im Grünen, die Nähe zum Wald und dieses Gefühl, im Milchborntal ein wenig aus der Zeit zu fallen.

Vom Hänsel- und Gretelhaus zum Romantikhotel
Schon Goethe schwärmte auf seiner Kunstreise 1774 vom Blick ins Milchborntal und hinauf nach Bensberg. Gut 150 Jahre später begann genau hier die Geschichte unseres Hauses: Im Jahr 1925 eröffnete Wilhelm Mangold das „Hänsel- und Gretelhaus“ als Ausflugslokal – auf dem Gelände eines früheren Forsthauses.
Bereits damals war das Waldrestaurant mit Märchenfiguren und Spielplatz ein beliebtes Ziel für Wanderer und Ausflügler aus Köln. Mit der Vorortbahn kamen Gäste nach Bensberg, wanderten durch den Staatsforst Hardt und kehrten bei den Mangolds ein.
Auf alten Postkarten und Werbeprospekten ist zu lesen, was geboten wurde: „Sonne, Licht, Luft und Wasser“ – und ein Blick auf die steinernen Märchenfiguren von Hänsel, Gretel und der Hexe.



Die steinernen Märchenfiguren von Hänsel, Gretel und der Hexe stehen übrigens noch heute auf dem Gelände. Auch die beiden Ehrenmale aus der Kaiserzeit, die im historischen Prospekt als „Kriegsdenkmäler“ bezeichnet wurden, liegen in der Umgebung.
Viele dieser Orte lassen sich bis heute bei einem Spaziergang erkunden. Der Bensberger Schlossweg führt direkt am Hotel vorbei und verbindet Natur, Geschichte und Ausblicke rund um Bensberg. Auch der Kadettenweiher, der seinen Namen von der früheren Bensberger Kadettenanstalt hat, ist bis heute ein schönes Ziel in der Nähe.
Hans und Uta Mangold
Hans und Uta Mangold prägten den nächsten großen Schritt. Hans Mangold, 1927 im Milchborntal geboren, wuchs in bewegten Zeiten auf. Nach dem Krieg half er zunächst im elterlichen Hänsel- und Gretelhaus mit. Später zog es ihn in die gehobene Hotellerie.
Stationen waren unter anderem der Breidenbacher Hof in Düsseldorf und das Hotel Schnellmann in Münster, wo er als Geschäftsführer Verantwortung übernahm. Die Zeit in Münster prägte seinen Stil: herzlich, klar, professionell.
Dort lernte Hans auch seine spätere Frau Uta kennen, die in Münster Medizin studierte. Die beiden heirateten und bekamen zwei Söhne, Hans-Jörgen und Jochen. Ende der 1960er-Jahre übernahm Hans den elterlichen Betrieb. Aus dem beliebten Ausflugslokal entstand Schritt für Schritt das Waldhotel Mangold.
Zeitstrahl
- 1927: Geburt von Hans Mangold im Milchborntal
- 1944: Notabitur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Köln
- 1945: Kriegsende und Hilfe beim Wiederaufbau des Hänsel- und Gretelhauses
- 1950er/60er: Stationen in der gehobenen Hotellerie, u. a. Düsseldorf und Münster
- Ende 1960er: Übernahme des Familienbetriebs und Bau der ersten Hotelzimmer
- Danach: Ausbau zum Waldhotel Mangold
Jagdhund „Anka“, ein kleiner Münsterländer, zwickte die Medizinstudentin Uta im Hotel Schnellmann in den Oberschenkel – Auslöser für eine Einladung zum Eis und den Beginn einer gemeinsamen Geschichte.

Der 1. FC Köln zu Gast im Milchborntal
In den Jahren 1976 bis 1981 war das Waldhotel Mangold das offizielle Mannschaftshotel des 1. FC Köln. Trainer Hennes Weisweiler schätzte die Ruhe im Milchborntal und wählte das Haus als festen Rückzugsort für seine Mannschaft vor Heimspielen im Müngersdorfer Stadion.
Vor jedem Heimspiel zog sich der FC bei uns zurück, übernachtete im Hotel und entwickelte eigene Rituale. Der Mannschaftsbus durfte erst losfahren, wenn unser Vater auf dem Parkplatz stand und zum Abschied winkte.
Nicht umsonst fällt der größte Erfolg der Vereinsgeschichte – das Double 1978 – genau in diese Ära, als der 1. FC Köln regelmäßig im Waldhotel Mangold zu Gast war.

Die Liebe zum FC ist geblieben. Noch heute schlägt das Herz der Familie Mangold für den 1. FC Köln. Ob im Stadion oder vor dem Radio – es wird mitgefiebert. Und manchmal kommt auch die nächste Generation mit: Hannah war 2019 dabei, als der FC zurück in die Bundesliga aufstieg.

Die Zusammenarbeit mit dem 1. FC Köln war nicht nur sportlich eine besondere Zeit, sondern auch ein Wendepunkt für unser Haus. Plötzlich entstanden Anforderungen, die für ein kleines Waldhotel damals alles andere als selbstverständlich waren.
Fernseher auf den Zimmern zum Beispiel: In den 1970er-Jahren war das noch kein Standard. Im ersten Jahr lieh unser Vater die Geräte bei „Radio Herford“ – für 5 DM pro Gerät und Wochenende. Sie wurden gebracht, aufgebaut und wieder abgeholt.
Auch in der Küche änderte sich vieles. Hennes Weisweiler liebte Eis – besonders das eines Italieners auf den Ringen. Also investierte unsere Mutter in eine Eismaschine von Carpigiani, damit der Trainer auch im Milchborntal nicht auf seine Lieblingsnachspeise verzichten musste. Diese Maschine ist noch heute bei uns im Einsatz.
Der Weg zu Romantik
1991 stieg Hans-Jörgen Mangold in den Familienbetrieb ein. Er brachte kaufmännische Klarheit, Struktur und viel Verlässlichkeit in das Haus. Damit begann die nächste Generation, das Waldhotel Mangold stärker mitzuprägen.
1998 kam Jochen Mangold in den Betrieb. Er wollte etwas verändern, das Haus weiterentwickeln und neue Impulse setzen. Ein wichtiger Schritt war die Kandidatur für die Romantik-Kooperation, die er gemeinsam mit der Familie vorantrieb.
1999 wurde das Waldhotel Mangold in den Kreis der Romantik Hotels & Restaurants aufgenommen. Für Hans Mangold war diese Aufnahme weit mehr als ein neuer Markenanschluss. Er empfand sie als Auszeichnung für ein Haus, das er über Jahrzehnte geprägt und weiterentwickelt hatte.
Normalerweise wird „Romantikhotel“ dem bestehenden Namen eines Hotels vorangestellt. Aus dem Waldhotel Mangold hätte also schlicht das „Romantikhotel Waldhotel Mangold“ werden können. Hans Mangold war das nicht genug. Er setzte „Romantik“ nicht nur vor den Namen, sondern machte es zu einem Teil des Namens: Aus dem Waldhotel Mangold wurde das Romantik Waldhotel Mangold.
Damit wurde Romantik nicht nur ein Zusatz, sondern Teil der Identität des Hauses – als Anspruch, als Haltung und als Name.
Die DNA von Romantik
Die ursprünglichen Kriterien der Romantik-Kooperation prägen unser Haus bis heute. Sie sind in unseren Augen die DNA von Romantik:
- historisch gewachsene Gebäude
- persönlich geführt
- hohes gastronomisches Niveau
- freundlicher Service
- behagliche Atmosphäre
- moderner Komfort

Der Weg zum Romantik Waldhotel
- 1991: Hans-Jörgen Mangold steigt in den Familienbetrieb ein
- 1998: Jochen Mangold steigt ein und treibt die Kandidatur für Romantik voran
- 1999: Aufnahme bei Romantik Hotels & Restaurants
- 1999: Aus dem Waldhotel Mangold wird das Romantik Waldhotel Mangold
- 2013/2014: Übergabe des Betriebs an die Brüder Hans-Jörgen und Jochen Mangold
Weiterführen, bewahren und neu denken
Mit der Übergabe zum Jahreswechsel 2013/2014 wurde aus dem Romantik Waldhotel Mangold die Romantik Waldhotel Mangold GmbH & Co. KG. Die Brüder Hans-Jörgen und Jochen Mangold gingen mit viel Elan ans Werk.
Zimmer wurden renoviert, neue Terrassen angelegt, digitale Prozesse eingeführt und neue Kooperationen aufgebaut – unter anderem mit dem Mediterana. Gleichzeitig blieb das erhalten, was das Haus ausmacht: persönliche Gastlichkeit, die ruhige Lage und eine Atmosphäre, die man nicht neu bauen kann.

In Erinnerung. Am 10. September 2025 verunglückte Hans-Jörgen Mangold, der das Haus über viele Jahre mitgeprägt hat. Seine Ideen, seine Handschrift und seine Verbundenheit mit dem Waldhotel bleiben Teil unserer Geschichte.
Das Haus lebt.
100 Jahre konnten nicht so gefeiert werden, wie wir es uns vielleicht einmal vorgestellt hatten. Aber vielleicht zeigt sich Geschichte manchmal nicht in einem großen Fest, sondern darin, dass ein Haus weiterlebt.
Heute führt Jochen Mangold den Staffelstab weiter – gemeinsam mit seiner Frau Sonja, Tochter Hannah, Hotelhund Cenia und einem großartigen Team.
Seit Mitte 2026 wohnen Sonja, Hannah, Jochen und Cenia wieder im Hotel. Das ist für das Haus mehr als eine praktische Veränderung. Es bedeutet: Das Waldhotel ist wieder Familienort, Gastgeberhaus, Arbeitsplatz und Zuhause zugleich. Man spürt, dass hier nicht nur verwaltet wird, sondern dass das Haus im Alltag lebt.
In den vergangenen Monaten ist viel entstanden: Zimmer wurden renoviert, neue Aktionen entwickelt, Kulinarik und Arrangements neu gedacht, Seiten der Homepage überarbeitet und viele kleine Dinge verbessert, die Gäste oft sofort spüren, auch wenn sie sie nicht einzeln benennen.
Genau daraus entsteht unser Optimismus: aus dem Team, aus den Gästen, aus der Familie, aus dem Ort – und aus der Überzeugung, dass ein gewachsenes Haus wie unseres gerade heute etwas Besonderes ist.
Gegenwart und neuer Aufbruch
- 2013/2014: Übergabe an die nächste Generation und Umfirmierung zur Romantik Waldhotel Mangold GmbH & Co. KG
- ab 2014: Renovierungen, neue Terrassen, digitale Prozesse und Kooperationen
- 1999 bis heute: Teil der Romantik Hotels & Restaurants
- 2025: 100 Jahre Geschichte im Milchborntal
- 2026: Sonja, Hannah, Jochen und Cenia wohnen wieder im Hotel
- 2026: neuer Aufbruch mit renovierten Zimmern, starken Angeboten und einem engagierten Team
Geschichte, die weitergeht
Das Romantik Waldhotel Mangold ist kein fertiges Denkmal. Es ist ein lebendiges Haus – mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Wir freuen uns darauf, diese Geschichte weiterzuschreiben: mit unseren Gästen, unserem Team, unserer Familie und dem Milchborntal, das seit über 100 Jahren unser Zuhause ist.