Romantik Waldhotel Mangold

Am Fuße des Jagdschlosses von Jan Wellem, Baubeginn 1705, liegt das Milchborntal, welches bereits Goethe bei seiner Kunstreise 1774 entzückte. Hier erwarb die Familie Mangold Ende des 19. Jahrhunderts größere Ländereien mit alten Fachwerkgebäuden, die, so sagt die Zeitgeschichte, noch teilweise aus der Bauperiode des Schlosses für französische Handwerker gebaut worden waren.

In diesem Tal eröffnete Wilhelm Mangold 1925 ein Waldrestaurant Hänsel- und Gretelhaus. Kölner Familien fuhren mit dem Vorortzug der Linie B (die heutige Straßenbahnlinie 1) nach Bensberg, machten eine Wanderung im Staatsforst Hardt und kehrten zum Abschluss im Hänsel- und Gretelhaus ein.

Ende der 1960er-Jahre übernahm der älteste Sohn Hans, der sich seine Sporen in der Top-Hotellerie verdient hatte, den elterlichen Betrieb und baute die ersten Hotelzimmer. Aus dem Ausflugslokal wurde das Waldhotel Mangold.

In den 1970er und 1980er-Jahren wurde die Hotelanlage immer wieder vergrößert und modernisiert, wobei der traditionelle Charakter erhalten blieb. In den Jahren 1976 bis 1981 war das Waldhotel Mangold Mannschaftshotel vom 1. FC Köln. Der damalige Trainer Hennes Weisweiler nutze die Ruhe, um seine Mannschaft auf die Heimspiele vorzubereiten, was dem FC zu seinem bis dato letzten Titelgewinn 1978 verhalf.

In den 1990er-Jahren stiegen beide Söhne in den Familienbetrieb ein, den sie heute zusammen führen. Das Restaurant „Waldstuben“ wurde eröffnet. Mit dem Bau des Schlosszimmers wurde die Bankettabteilung vergrößert, so dass Feiern mit 100 Personen und mehr durchgeführt werden können.

Im Jahre 2000 wurde mit der Aufnahme des Hause in die Kooperation „Romantik Hotels und Restaurants International“ aus dem Waldhotel Mangold das Romantik Waldhotel Mangold.

Die Geschichte in Bildern

Romantik Waldhotel Mangold in Bensberg Romantik Waldhotel Mangold in Bensberg







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